|
Inzwischen läuft X2go auf den Clients und Servern von Linux4afrika [10] in Tansania, Mosambik und Paraguay sowie an zahlreichen deutschen Schulen (siehe Kasten "Linux4afrika und X2go") | Das Projekt Linux4afrika [10] des Freiburger Vereins FreiOSS.net hat bereits im Frühjahr 2008 von Edubuntu auf X2go umgestellt. Hans-Peter Merkel, einer der Leiter des Projekts, schreibt dazu: "Mit der neuen X2go-Version des Linux4afrika-Musterservers ist der Verein nun in der Lage, auch größere Netze als die üblichen Classroom-Lösungen aufzubauen. Das integrierte LDAP bietet sich sehr gut an, um unser Projekt von Schulen auch auf Universitäten auszuweiten. Hier fallen im täglichen Betrieb aber zusätzliche Authentifizierungs-Aufgaben an. Echte Linux-Clients können sich inzwischen ebenfalls am Linux4afrika-LDAP-Server anmelden, Pakete aus dem Standard-Repository machen dies mit wenigen Änderungen der Konfigurationsdateien möglich. Ein Einsatz in solch einer Umgebung verlangt aber auch den Betrieb in einer heterogenen Betriebssystem-Landschaft. Deshalb arbeiten die Entwickler derzeit verstärkt an der Einbindung von Windows-Clients. Weil die meisten unserer Anwender die Gnome-Oberfläche favorisieren, hat Heinz Gräsings Team schnell auf die Anfrage reagiert und die Anpassungen für den Local-Device-Support auch in Gnome implementiert. Der neueste Ableger von Linux4afrika in Südamerika, Linux4paraguay [17], wird erster Nutznießer der X2go-Technik jenseits des Atlantiks. Ende 2008 erhalten auch Mosambik und Äthiopien erste Lieferungen der neuen Musterlösung." |
|